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Tierschutzjugend-Erding

06.08.2010

Die Tierschutzschule e.V. sucht tierliebe Personen oder Firmen die eine Herz für Tiere haben und bereit sind für unsere Schützlinge, die in unseren Katzenstationen untergebracht sind, einen Kostenanteil fürs Futter zu übernehmen. Spendenquittungen ab 50,00 € können erstellt werden.

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www.jugendtierschutz.de

Aufnahmeverfahren für den Stadt- und Kreisjugendring

Spendenkonto - mehr Informationen

Raiffeisenbank Hammelburg

Konto-Nr. 1813

BLZ-Nr. 790 621 06

Spenden sind steuerlich absetzbar. Spendenquittung erstellen wir auf Wunsch

Wilkommen bei der Tierschutzschule e.V.

der Bayerischen Tierschutzjugend und der

Tierschutzjugend Hammelburg

Anschrift, Telfon und Fax Nr.

mail100

 

 

Bayerische Tierschutzjugend

9. Landesjugendtreffen in Velden/Vils im Ferienhof Erlach

vom 21. bis 24. Mai 2010

Zum Thema „Nutztierhaltung – Massentierhaltung und kein Ende“ veranstaltete die Bayerische Tierschutzjugend ihr 9. Landesjugendtreffen im Ferienhof Erlach in Niederbayern.

Wer schon immer wissen wollte, welch ein trauriges Leben die Zucht- und Mastschweine oder die Mastputen führen, um anschließend auf unseren Teller zu landen, war dort genau richtig. Es wurden die Unterschiede aufgedeckt zwischen konventioneller Massentierhaltung und artgerechten Biohöfen. Vor Ort wurde erklärt, warum Tiere auf Biohöfen einfach glücklicher sind und was jeder einzelne von uns gegen Massentierhaltung tun kann.

Da es diesmal ein Selbstversorgerhaus war hatte die Erdinger Jugendgruppe unter Leitung von Tanja Glasl jede Menge vegetarische Kost für die Tage vorbereitet, die ganz super schmeckte und fast keine Reste verblieben.

Mit einem Film am ersten Abend wurden die Teilnehmer auf die Thematik eingestimmt. Am Samstag Morgen ging es gleich in das Freilandmuseum Massing, wo aufgezeigt wurde wie die Tiere früher gehalten wurden (einfach nur artgerecht). Bei einer dreistündigen Führung konnten die jungen Leute erfahren, wie man selbst Schweinefutter herstellt und wie man sich auch einfach nur mit Kartoffeln und Milch ernähren kann. Es wurde auch vor Ort aufgezeigt, warum Tiere auf Biohören glücklicher sind und was jeder Einzelne gegen Massentierhaltung tun kann. Von der ständig hungrigen Sau bis zur verschmusten Museumskatze konnten viele Tiere aus nächster Nähe erlebt, gefüttert und gestreichelt werden. Die älteren Jugendlichen starteten währenddessen zu einen Naturrallye, die allen viel Spaß bereitete. Zum Abschluss konnten alle auf einer 100 Jahre alten Kegelbahn kegeln.

An den folgenden Tagen wurden für die Themen Schweine- Rinder- und Hühnerhaltung die Teilnehmer in drei verschiedene Altersgruppen eingeteilt, die an den verschiedenen Tagen alle durchgewechselt wurden. Stefan Handke und Angelika Bublak (Tierschutzschule e.V.) und Dr. Ulrike Pollack (Tierheim Berlin) brachten die Thematiken interessant und abwechslungsreich an die Jugendlichen rüber. Es wurde vorgetragen, Theater gespielt und praktische Arbeiten erstellt und, und und…….

U.a. ging es um die industrielle Schweinemast, die Aufzucht von Milchkühen und die Aufklärung über den Eiercode, um nur ganz einzelne Themen aufzuführen. Die Palette an Beispielen war breit gefächert und es konnten viele Informationen rübergebracht werden. Die Jugendlichen waren auf jeden Fall ernorm begeistert. Vor allem die „Neulinge“ (auch Kinder aus keinen Jugendgruppen) versprachen ihr Umfeld aufzuklären und konnten als neue Mitglieder gewonnen werden.

Viel Spaß machte es auch den Kindern beim benachbarten Reiterhof die Pferde zu striegeln und ihnen viele Streicheleinheiten zu verpassen.

Bei den bunten Abenden und der Tierolympiade war Gaudi groß angesagt. Nach den aktuellen Mottos „Yes we can dance“ unter der Moderation von Marion Friedl und Daniel Shineflew und einer „echten Jury“ konnten sich die Teilnehmer beweisen, sowie bei der Tierolympiade (nach „Die perfekte Minute“) und den Activity Spielen. Was immer wieder gut ankommt ist dann halt nun mal ein Lagerfeuer mit Stockbrotbacken

Rundum gelungene Tage gingen zu Ende und viele freuen sich schon auf das nächste Seminarund das Landesjugendtreffen 2011. Ein großer Dank ging von Marion Friedl (Landesjugendbeauftragte) an die Erdinger Truppe, die sich sehr viel Mühe mit dieser Veranstaltung gemacht hatten.

 

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