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20.06.2010

Die Tierschutzschule e.V. sucht tierliebe Personen oder Firmen die eine Herz für Tiere haben und bereit sind für unsere Schützlinge, die in unseren Katzenstationen untergebracht sind, einen Kostenanteil fürs Futter zu übernehmen. Spendenquittungen ab 50,00 € können erstellt werden.

Wilkommen bei der Tierschutzschule e.V.

der Bayerischen Tierschutzjugend und der

Tierschutzjugend Hammelburg

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Tierschutzjugend-Erding

Anschrift, Telfon und Fax Nr.

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www.jugendtierschutz.de

Aufnahmeverfahren für den Stadt- und Kreisjugendring

Spendenkonto - mehr Informationen

Raiffeisenbank Hammelburg

Konto-Nr. 1813

BLZ-Nr. 790 621 06

Spenden sind steuerlich absetzbar. Spendenquittung erstellen wir auf Wunsch

Quälerei im Kinderzimmer

"Die Quälerei im Kinderzimmer ist oft grausamer als die im Versuchslabor. Nicht nur Meerschweinchen auch Zwergkaninchen, Hamster und Mäuse bezahlen die " Liebe der Kleinen" oft mit dem Leben.

Tierschützer rechnen mit über 500 000 toten Kleintieren pro Jahr. Sie ertrinken in der Badewanne, erfrieren im Kühlschrank, ersticken im Puppenwagen oder erliegen vor lauter Stress einfach einem Herzinfarkt.

Die Tierarztpraxen sind außerdem voll mit "Unfalltieren". Täglich werden Kleintiere mit gebrochenen Knochen und inneren Verletzungen behandelt oder eingeschläfert. 'Sie wurden zwischen Tür und Angel eingequetscht, vom Puppenwagen überrollt, unter Schränken brutal hervorgezogen oder einfach fallen gelassen. Nach ihrem Ableben werden sie von den Eitern ohne großes Aufsehen im Mülleimer entsorgt oder mit viel Tamtam und Holzkreuz im Garten "beerdigt".

Kleintiere sind richte Wegwerftiere - kaum tot werden sie durch ein neues Spieltier ersetzt. Denn sie kosten ja nicht viel. Als die "Turtles" in Mode kamen, mussten unzählige Schildkröten ihr Leben lassen. Wie die Zeichentrickfiguren wurden sie mit Bauklötzen bombardiert, in Legogefängnisse gesperrt, die toten Körper schließlich im Klo runtergespült. Nicht anders war das bei dem Film „Ratatouille“. Unmengen Ratten wurden gekauft und landeten im Tierheim oder wurden später rausgeschmissen oder vergiftet.

Der Zoofachhandel kann zufrieden sein: Rund drei Millionen Kleintiere gehen Jahr für Jahr über die Ladentheke. Die Gebrauchsanweisung für den Gameboy liest jeder, aber wie man mit Kleintieren umgehen muss, interessiert kaum jemanden.

Dass gerade "Billigtiere" (ab 5 €) oft teure Käfige brauchen, um sich richtig wohl zu fühlen, wird nicht einkalkuliert. Meerschweinchen beispielsweise müssen eine Höhle haben, in der sie sich verstecken können, und künstliche Hügel, die sie als Ausguck nutzen.

Auch bei der Ernährung werden grobe Fehler gemacht. Die Tiere müssen Schokolade, Bonbons und Konfekt fressen, weil die Kinder - wie sie es von den Eltern gelernt haben - aus Liebe ihre Süßigkeiten teilen wollen. Und so leiden viele Kleintiere unter schweren Koliken, Magen- und Darmerkrankungen, die nicht selten zum Tode führen.

Manchmal wehren sich Kleintiere auch. Gerade Nager können kräftig zubeißen und böse Verletzungen hervorrufen. Die Schuld hat dann das Tier und es muss weg.

Über eine Million Kleintiere landen pro Jahr in den Tierheimen (Wenn sie Glück im Unglück haben). Wenn nicht werden sie einfach im Park ausgesetzt, oder auf der Straße. Für das Tier ist das der sichere Tod. Sie finden nichts zu fressen, werden überfahren oder erfrieren.

Die Quälerei im Kinderzimmer ist ein absolutes Tabuthema» Denn wer sagt schon laut und deutlich, dass Kinder aus Liebe sehr brutal zu Tieren sein können? " Natürlich sollen Kinder mit Tieren aufwachsen. Aber sie müssen lernen, dass es Lebewesen sind - kein Spielzeug !

Die schlimmsten Fehler bei Kleintieren

Meerschweinchen und Zwergkaninchen sind Nagetiere, Sie knabbern an allen herum, fressen sogar Plastik (schwere Magen- und Darmerkrankungen) und zerbeißen Stromkabel (Tod durch Stromschlag). Deshalb darf man nichts herumliegen lassen (z.B. Plastiktüten), und muss darauf achten, dass sie nicht mit elektrischen Leitungen in Berührung kommen. Außerdem fürchten sie sich bei Lärm, leiden unter lauter Musik und haben im Wasser Todesangst. Sie brauchen viel Streicheleinheiten, aber dürfen nicht zu heftig gedrückt werden (innere Ver-letzungen). Goldhamster sind anders als Kaninchen und Meerschweinchen nachtaktiv - das heißt, sie schlafen am Tag. Wenn sie aus dem Schlaf gerissen werden, reagieren sie oft aggressiv und beißen.

 

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