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Aus dem Buch „Tierschutz“ von Heinz Kourim
Vizepräsident des Deutschen Tierschutzbundes e. V.
Heimtiere
Jedes Tier hat einen Anspruch darauf, seinen Eigenarten und Bedürfnissen entsprechend behandelt zu werden. Und Tiere haben teilweise völlig andere Bedürfnisse als wir Menschen. Die Verhätschelung und Vermenschlichung von Tieren hat mit Tierliebe nichts zu tun. Hemdchen oder Schuhchen zum Beispiel - passend zum modischen Outfit des Besitzers -, oder auch Schokolade und gewürzte Speisen vom Familientisch sind kein Ausdruck von Tierliebe, sondern tierschutzwidrig. Aus mangelnder Kenntnis der Lebensgewohnheiten des Tieres fügen viele Tierhalter ihren Lieblingen oft ungewollt Schmerzen und Leiden zu.
Eine wichtige Voraussetzung für die Tierhaltung ist, ob der Tierhalter wirklich genug Zeit zur Pflege des ihm anvertrauten Tieres aufbringen kann, und ob er diese Zeit auch wirklich regelmäßig darauf verwenden möchte. Darüber hinaus muss eine artgerechte Unterbringung gewährleistet werden. Jedes Tier stellt an die Form der Unterbringung andere Ansprüche. Für den Hund sind die Mindestanforderungen der Verordnung zur Haltung der Hunde im Freien („Hundehaltungsverordnung", s. Anhang) verbindlich. Diese Mindestanforderungen entsprechen jedoch in keiner Weise den tatsächlichen Bedürfnissen des Hundes, der für sein Wohlbefinden regelmäßig längeren Kontakt mit „seinen" Menschen braucht. Die Hundehaltungsverordnung wird zur Zeit überarbeitet. Für die Haltung der übrigen Heimtiere sind bisher noch gar keine entsprechenden gesetzlichen Verordnungen erlassen worden.
Es gibt viele Gründe dafür, sich ein Tier ins Haus zu holen. Tiere bringen Freude. Sie schenken Wärme und Zuneigung und führen zu neuen Kontakten mit anderen Menschen. Die meisten Kinder fühlen sich zu Tieren hingezogen. Mit der Freundschaft zum eigenen Tier
wächst auch die Bereitschaft, unsere Mitlebewesen zu achten und zu schützen.
Aber nicht jedes Tier passt zu jedem. Wer sich ein Tier anschaffen möchte, sollte über verschiedene Dinge nachdenken, bevor er sich entscheidet. Damit kann er sich selbst Enttäuschungen und dem Tier ein Ungewisses Schicksal ersparen.
Wer sich ein Tier wünscht, sollte zuerst folgende Fragen beantworten:
- Hast Du genug Zeit, Dich mit einem Tier zu beschäftigen?
- Jedes Tier lebt mehrere Jahre. Ist es sicher, dass für das Tier über diesen gesamten Zeitraum gleichmäßig gut gesorgt werden kann?
- Sind alle Familienmitglieder mit einem Tier als neuem Hausgenossen einverstanden?
- Auch wenn Kinder hoch und heilig versprechen, die Versorgung des Tieres zu übernehmen, zeigt die Erfahrung, dass die Eltern letztendlich doch häufig einspringen müssen. Sind die Eltern dazu bereit?
- Jedes Tier hat bestimmte arteigene Bedürfnisse, die beachtet werden müssen, wenn es sich wohl fühlen soll. Hast Du Dich gut über die individuellen Bedürfnisse des Tieres Deiner Wahl informiert, und kannst Du - wenn erforderlich - die Geduld für eine gute Erziehung aufbringen, damit das glückliche Miteinander lange hält?
- Bist Du in der Lage, ein krankes Tier zu pflegen, auch wenn sich die Krankheit länger hinzieht und von unangenehmen Nebenerscheinungen wie Erbrechen oder Durchfall begleitet ist?
- Hast Du Dir gut überlegt, dass nicht nur die Anschaffung eines Tieres Geld kostet, sondern vor allem sein Unterhalt? Zum Beispiel könnten Kosten für unbedingt und wiederholt erforderliche Schutzimpfungen und für den Tierarzt bei Erkrankungen aufkommen.
- Sind Unterbringung und Versorgung des Tieres im Urlaub geregelt?
Wer nur eine dieser Fragen nicht positiv beantworten kann, sollte vorläufig auf ein Tier verzichten, bis alle Voraussetzungen erfüllt sind.
- Noch eine Anmerkung für diejenigen, die in einem Mietshaus wohnen: Wenn es nicht ausdrücklich im Mietvertrag vereinbart ist, kann der Hausbesitzer eine Tierhaltung nicht ohne weiteres verbieten. In jedem Fall ist es aber ratsam, ihn vorher zu informieren und seine Zustimmung zu erbitten. Auch die Nachbarn sollten einbezogen werden, insbesondere dann, wenn sie - was bei einem Hund zum Beispiel unvermeidbar ist - die Bekanntschaft mit dem neuen Hausgenossen machen und mit neuen Geräuschen und manchmal auch Gerüchen konfrontiert werden. Ein freundliches Gespräch und gegenseitige Rücksichtnahme von vornherein ersparen späteren Ärger, den letztendlich das Heimtier ausbaden müsste.
Die letzten beiden Strophen des Gedichtes „Als der Hund tot war"
Am Eichbaum ist er oft mit mir gewesen, In stiller Nacht mit mir allein; Alard, ich will dich nicht vergessen Und scharr' dich ein.
Wo du mit mir oft saß't, bei unserer Eiche,
Der Freundin meiner Schwärmerei. -
Mond, scheine sanft auf seine Leiche!
Er war mir treu. Matthias Claudius
· Welches Tier passt zu wem?
Verschiedene Punkte sind zu berücksichtigen, wenn sich Hund, Katze, Vogel, Meerschweinchen, Fisch oder ein anderes Tier in einem Haushalt wohl fühlen soll. Die Größe und die Gestaltung der Wohnung spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Zeit, die man regelmäßig für ein Tier aufbringen kann.
Der Hund
Der Hund ist eines der beliebtesten Haustiere. Die Vorfahren des Hundes waren Raubtiere. Sie lebten in Rudeln. Unser Hund ist im Grunde seines Wesens immer noch ein Rudeltier geblieben. Im Laufe der Jahrhunderte hat er den Menschen als Sozialpartner anerkannt. Dem Menschen und seiner Familie, die für ihn das Rudel ersetzen, schließt er sich an und bleibt ihm bis an sein Ende treu ergeben. Wenn man sich einen Hund zulegen will, muss man überlegen, welches Tier sich wohl am besten eignet. Dabei darf die Schönheit des Tieres nicht das einzige Kriterium sein. Vielmehr kommt es darauf an, dass man dem Tier, seiner Größe und seinen individuellen Eigenschaften entsprechend, das richtige Zuhause bieten kann. Ein großer Hund passt besser in ein Haus mit Garten als in die Etagenwohnung. Doch egal, ob Haus mit Garten oder Stadtwohnung. Nur wer viel Zeit hat, sollte sich einen Hund anschaffen. Jeder Hund braucht viel Ansprache, eine gute und konsequente Erziehung und ausgiebige Spaziergänge. Darüber hinaus gibt es rassespezifische Eigenschaften, die im täglichen Leben eine wichtige Rolle spielen. Windhundrassen wollen stundenlang laufen. Sogenannte Jagdhundrassen wollen beschäftigt sein und folgen ihrem Jagdinstinkt besonders leicht. Mit einem Hund müssen alle Familienmitglieder zurechtkommen und Kinder brauchen die Hilfe der Erwachsenen, damit sich der Hund harmonisch in die Familie eingliedert. Nicht alle Hunde sind für Familien mit Kindern besonders geeignet. Wer sich genau informiert, hat die besten Voraussetzungen für eine gute Wahl. So muss man sich auch ganz ehrlich fragen, ob man wirklich genug Zeit und Geduld aufbringt und konsequent genug ist, um einen jungen Hund richtig zu erziehen. Wenn das nicht der Fall ist, sollte man die Finger davon lassen und lieber ein ausgewachsenes Tier aus dem Tierheim nehmen. Auch Tierheimhunde schließen sich schnell an einen neuen Besitzer an, sind treu und dankbar. Auch hier ist es wichtig, dass der Hund einige Grundbegriffe des Gehorsams kennt. Erziehungskurse helfen Halter und Hund.
Der neu erworbene Hausgenosse muss einen eigenen Platz als Zuflucht und Schlafplatz zugewiesen bekommen, wo er sich sicher fühlen kann.
Das Futter des Hundes muss vielseitig sein. Hauptbestandteil ist Fleisch, dazu sollte er Reis, Haferflocken und geriebene Rohkost bekommen. Der Hund ist kein „Müllschlucker" oder Resteverwerter. Das übriggebliebene Mittagessen gehört nicht in den Fressnapf. Er benötigt ein auf seine arteigenen Bedürfnisse abgestimmtes Futter. Füttert man ein ausgewogenes Fertigfutter, so fehlt dem Hund nichts.
Jeder Hund sollte gegen Staupe, Hepatitis, Tollwut, Parvovirose und Leptospirose geimpft sein.
Der Hund muss beim Steueramt angemeldet werden. Der Tierhalter muss für ihn eine Hundesteuer bezahlen, deren Höhe von Ort zu Ort unterschiedlich sein kann.
Der Deutsche Tierschutzbund bietet allen Tierbesitzern an, ihre Haustiere in sein Deutsches Haustierregister® aufzunehmen. Voraussetzung ist, dass das Tier vom Tierarzt unverwechselbar gekennzeichnet wurde - durch eine Tätowierung oder einen Mikrochip. Die Registrierung im Deutschen Haustierregister® kostet dem Tierhalter nichts und gibt ihm die Gewähr, dass man sich mit ihm in Verbindung setzen wird, wenn das Tier entlaufen ist und beispielsweise in einem Tierheim abgegeben wurde (siehe Anhang).
Die Katze
Wie der Hund ist auch die Katze ein uraltes Haustier. Sie kommt aus warmen Ländern und ist gegen Kälte empfindlich. Die Katze schließt sich eng an den Menschen an, gibt aber ihre Selbständigkeit nicht auf.
Ideale Heime für Katzen sind Gehöfte oder Einfamilienhäuser in einer verkehrsberuhigten Lage, wo die Tiere selbst entscheiden können, wann sie sich im Haus aufhalten oder einen Ausflug machen.
Katzen, die keine Erfahrung mit Freiauslauf haben, können auch in einer katzengerecht gestalteten Stadtwohnung ohne Ausgang gehalten werden. Anders als ein Hund kann sich eine Katze lange und ausgiebig mit sich selbst beschäftigen. Wenn sie lange bewegungslos dasitzt, bedeutet das jedoch nicht, dass sie schläft. Vielmehr beobachtet sie ihre Umgebung aufmerksam, am liebsten an einem abwechslungsreichen Fensterplatz. Auch eine Katze braucht viel Ansprache. Aber meist will sie selbst bestimmen, wann sie mit „ihrem" Menschen schmust oder spielt. Nur wer bereit ist, Streicheleinheiten dann auszuteilen, wenn sie eingefordert werden und keinen Zwang ausübt, wenn die Katze ihre Ruhe haben will, ist für diese Hausgenossen geeignet.
Früher hielt man Katzen für typische Einzelgänger, die gut allein sein können und daher besonders für den Einpersonenhaushalt in Frage kämen. Heute weiß man, dass Katzen untereinander sehr gesellig sind. Hat eine Katze Freiauslauf, kann sie Kontakt zu anderen
Katzen aufnehmen. Ein reiner „Stubentiger" sollte möglichst nicht allein bleiben. In fast jedem Haushalt, der für eine Katze geeignet ist, lassen sich problemlos auch zwei Katzen halten, die möglichst gemeinsam angeschafft werden sollten.
Die Hauptnahrung der Katze besteht aus Fleisch. Um Mangelerkrankungen vorzubeugen sollte am besten hochwertiges Fertigfutter verwendet werden, das aus ausgesuchten Rohstoffen besteht und im Nährstoffgehalt auf den Bedarf von Katzen abgestimmt ist. Auch wenn die Katze Gelegenheit zum Mäusefangen hat, sollte die normale Futterration nicht gekürzt werden, da nicht sicher ist, ob und wie viel der gefangenen Mäuse wirklich gefressen werden. Außerdem braucht die Katze frisches Wasser. Milch wird von erwachsenen Katzen oft nicht gut vertragen und gilt auch nicht als Wasserersatz. Eine Katze, die nur in der Wohnung gehalten wird, braucht Abwechslung und Spielmöglichkeiten. Leere Kartons, Papierbällchen, Garnknäuel und auch ein Kletterbaum können hier gute Dienste leisten. Eine Kätzin kann im Jahr bis zu 18 Junge zur Welt bringen. Daher ist es wichtig, sie rechtzeitig vom Tierarzt unter Vollnarkose unfruchtbar machen zu lassen. Die Kastration verkraften die Katzen gut und sie sind anschließend genauso munter und lebensfroh wie vorher. Auf diese Weise wird jedoch ungewollter Nachwuchs verhindert und das Halten männlicher Katzen wird erleichtert, denn kastrierte Kater hinterlassen in der Wohnung keine Duftmarken mehr. Auch Katerbesitzer sollten sich der Verantwortung bewusst sein, denn ein nicht kastrierter Kater trägt ebenfalls zur Vermehrung der Katzenpopulation und damit zum Elend der freilebenden und heimatlosen Katzen bei.
Zur Vorbeugung gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Tollwut sollte die Katze vom Tierarzt geimpft werden.
„Menschenkenntnis dämpft die Menschenliebe, Tierkenntnis erhöht die Tierliebe."
Dr. Bernhard Grzimek
Das Meerschweinchen
Meerschweinchen stammen aus Südamerika. Ihre Heimat sind die Hochebenen und Buschsteppen der Anden. Von den dortigen Ureinwohnern wurden sie bereits als Haustiere gehalten und kamen im 16. Jahrhundert zu uns. Heute gibt es Meerschweinchen vielfältigster Art — Tiere mit glattem Fell, Rosetten- oder Angorameerschweinchen. Die Tiere sind gutmütig und beißen nicht.
Meerschweinchen sind gesellige, tagaktive Tiere. Sie können auch in der Wohnung gehalten werden, wenn ihre Unterkunft großzügig bemessen ist und ihnen täglich Auslauf gewährt wird. Größere Kinder und Erwachsene werden ihre Freude an diesen liebenswerten, sanften Tieren haben. Für kleinere Kinder sind sie nur bedingt geeignet. Denn anders als Hund und Katze können sie sich nicht wehren, wenn sie falsch angefasst werden. Damit sie sich nicht einsam fühlen, sollten sie möglichst zu zweit gehalten werden. Zwei Weibchen sind am besten geeignet. Zwei Männchen dürfen auf keinen Fall zusammengebracht werden, denn sie vertragen sich nicht. Meerschweinchen erreichen ein Alter von sechs bis acht Jahren.
Die Grundfläche eines Meerschweinchenhauses für 2 Tiere sollte mindestens 50 x 100 cm groß und der Käfig mindestens 30 cm hoch sein. Die im Handel erhältlichen Heime sind meist zu klein. Darüber hinaus sollte täglich auch gewährleistet sein, dass die Meerschweinchen Auslauf in der Wohnung erhalten.
Meerschweinchen lieben als Futter viel Grünzeug, das selbstverständlich frei von Pestizidrückständen sein muss. Des weiteren sollte ihnen, auch damit die Zähne der Tiere sich abnützen, Körnerfutter gereicht werden.
Das Zwergkaninchen
Kaninchen werden immer wieder als ideale Spielgefährten für Kinder angeboten, da sie in der Etagenwohnung leicht zu halten seien.
Aber Kaninchen sind Höhlenbewohner, die in großen Kolonien Einehen führen. Sie sind sehr bewegungsfreudig. In der Wohnung brauchen sie täglich Auslauf. Das ist nicht unproblematisch, weil kein Stromkabel vor ihnen sicher ist. Überhaupt ist eine artgerechte Haltung in der Wohnung nur eingeschränkt möglich, denn Kaninchen wollen Gänge und Höhlen graben, was sie dort nicht können. Auch sie sind für Kinder nur bedingt geeignet, denn ebenso wie Meerschweinchen können sie sich nicht wehren, wenn man mit ihnen nicht sorgfältig und verantwortungsbewusst umgeht.
Kaninchen werden bis zu zehn Jahre alt. Am unproblematischsten ist die Haltung, wenn man ihnen während der warmen Jahreszeit im Garten innerhalb eines geschlossenen Pferchs (etwa 2 x 2 m und mind. 75 cm Höhe) einen Auslauf bieten kann. Der Freilauf in der Wohnung birgt die Gefahr, dass alle möglichen Gegenstände angenagt werden. Der Käfig sollte geräumig sein - für 2 Tiere mindestens 50 x 80 cm Grundfläche und mindestens 50 cm Höhe - und eine Schutzkiste mit Schlupfloch enthalten. Diese braucht nicht größer als 20 x 30 cm in der Grundfläche und 20 cm hoch zu sein. Heuraufe, Tränkflasche und Fertigfutterspender sollten außen am Käfig befestigt sein, um den ohnehin kleinen Bewegungsraum im Käfig nicht noch weiter einzuschränken.
Der Goldhamster
Weil sie noch kleiner als Meerschweinchen und Kaninchen sind, sind Goldhamster als Heimtiere auch für die kleinere Wohnung beliebt. Aber der ursprüngliche Lebensraum der Goldhamster ist die Syrische Steppe. Dort wohnen sie in einem unterirdischen Röhrensystem. Während der Nahrungssuche legen die kleinen Einzelgänger enorme Strecken zurück. Im Laufrad ihres Käfigs können sie ihr großes Laufbedürfnis nur sehr unzureichend befriedigen. Auslauf in der Wohnung birgt Probleme, da Goldhamster gern hinter Schränken und in engen Zwischenräumen verschwinden und nichts vor ihren scharfen Zähnchen sicher ist. Außerdem sind die kleinen Nager nachtaktiv. Tagsüber schlafen sie und werden erst nach dem Einsetzen der Dämmerung munter. Für Kinder, die sich am Tag mit dem Tier beschäftigen wollen, ist der Goldhamster bestimmt nicht geeignet. Außerdem hat er eine Lebenserwartung von nur drei Jahren. Der frühe Tod des liebgewonnenen Spielgefährten kann für sensible Kinder eine starke Belastung sein.
Der Goldhamster ist ein Einzelgänger. Er lässt sich gut allein halten. Der Käfig sollte mindestens 60 cm lang, 20 cm breit und 30 cm hoch sein und unbedingt mit einer Schlafkiste und einem Laufrad eingerichtet sein. Außerdem benötigt das Tierchen zur Beschäftigung Schlupfröhren, tunnelartige Rindenstücke und Klettermöglichkeiten. Wenn ein Goldhamster sein ganzes Leben im Käfig verbringen muss, ist das sicher nicht tiergerecht. Freilauf in der Wohnung darf ihm aber nur unter Aufsicht gewährt werden, da er in engen Zwischenräumen, zum Beispiel hinter Schränken, schnell verunglücken kann. Goldhamster können leicht ausgewogen ernährt werden, wenn man auf entsprechendes Fertigfutter aus der Zoohandlung zurückgreift. Auch frisches Wasser muss immer zur Verfügung stehen.
Die Vögel
Viele tierliebende Menschen halten sich in der Wohnung Vögel. Dabei muss sehr oft festgestellt werden, dass die Käfige zu klein sind. Kanarienvögel, Wellensittiche und Finken werden in der Stadtwohnung oft auf kleinstem Raum untergebracht. Aber der Käfig ist als Lebensraum für die munteren Vögel nicht ausreichend. Sie brauchen täglichen Freiflug in der Wohnung. In der Natur leben die Meinen Körnerfresser, wie viele ihrer Verwandten, in Schwärmen. Wer sich also für Kanarienvögel oder Wellensittiche als Heimtiere entscheidet, sollte immer mindestens zwei Tiere anschaffen. Die Vögel fühlen sich dann viel wohler und werden - im Gegensatz zu einem weit verbreiteten Irrtum – bei entsprechender Zuwendung zahm und zutraulich. Sie können bis zu zwanzig Jahre alt werden. Werden die Tiere falsch gehalten oder gefüttert, so rupfen sie sich selbst die Federn aus. Dies ist ein alarmierendes Zeichen. Den Vögeln sollten ihrer natürlichen Art entsprechend eine Schlafhöhle oder eine geschützte Sitzgelegenheit angeboten werden. Im Käfig sollten verschiedene Sitzstangen angebracht sein. Eine Badegelegenheit darf nicht fehlen. Der Futternapf der Körnerfresser muss ständig gefüllt sein. Um einer gefährlichen Schilddrüsenvergrößerung vorzubeugen sollten Wellensittiche mit Markenfutter gefüttert werden, das ihren erforderlichen Jodbedarf deckt. Zur besseren Verdauung der Körner benötigen Wellensittiche und Kanarienvögel Grit (ein käufliches Gemisch aus Kies- und Muschelgrus) bzw. Muschelsand. Neben frischem Wasser, das ständig verfügbar sein sollte, sollte den Vögeln auch frisches Grünfutter z. B. gut gewaschene Salatblätter, frische Endivien, geriebene Mohren, oder Obststückchen angeboten werden. Es darf keine Pestizidrückstände enthalten.
Die Fische
Für berufstätige Tierfreunde, deren Wohnung den ganzen Tag über verwaist ist und die dennoch nicht auf Heimtiere verzichten wollen, mit denen sie sich zum Feierabend beschäftigen können, empfiehlt sich ein Aquarium. Man sollte sich allerdings nur solche Fische halten, denen man optimale Umweltbedingungen bieten kann. Am ehesten sind Süßwasserschwarmfische geeignet, von denen jeweils mehrere angeschafft werden müssen. Fische haben sehr unterschiedliche Ansprüche an die Temperatur, die chemische Zusammensetzung des Wassers und die Struktur des Aquariums. Man muss daher darauf achten, dass alle Fische, die in einem Aquarium leben sollen, in dieser Hinsicht zusammenpassen. Auf ein Seewasseraquarium sollte man generell verzichten. Seewasserfische sind schwierig zu halten. Außerdem stammen sie meistens aus der freien Natur.
Auf welche Tiere sollte man in jedem Fall verzichten?
Es hat einen Grund, dass wir bisher nur die bekanntesten Heimtiere angesprochen haben. Diese Tiere werden seit langem gezüchtet und sind, von den genannten Einschränkungen abgesehen, im Privathaushalt zu halten. Es gibt tiergerechtes Futter zu kaufen. Es liegen Erfahrungen darüber vor, welche Ansprüche diese Tiere an ihre Umwelt stellen und wie sie gepflegt werden müssen.
Leider finden sich im Zoohandel noch eine ganze Reihe anderer Tiere - vom Frettchen bis zum Chinchilla, vom Rosenkopfpapagei bis zum Ära und viele exotische Raritäten. Verantwortungsbewusste Tierfreunde lassen sich durch solche Angebote nicht locken. Papageien beispielsweise sind hochsoziale Vögel mit einer hohen Lebenserwartung. Sie eignen sich für den Privathaushalt nicht, weil sie dort nicht artgerecht gehalten werden können.
Sind schon Goldhamster und Kaninchen problematische Hausgenossen, so gilt das für Frettchen oder Chinchillas und die anderen Kleinsäuger erst recht.
Waldvögel und Exoten, die der Natur entnommen wurden, sind für die Haltung in Gefangenschaft völlig ungeeignet. Man sollte sich nicht durch den Kauf eines solchen Tieres, auch nicht aus Mitleid, an dieser Tierquälerei beteiligen.
Reptilien - wie Kaimane, Echsen oder Schildkröten - gehören nicht in die Wohnung. Ihre Haltung setzt differenzierte Spezialkenntnisse voraus. Landschildkröten werden heute im Handel nicht mehr angeboten. Diese Tiere wurden früher in der freien Wildbahn gefangen und nach Deutschland eingeführt. Das ist heute aus Artenschutzgründen verboten.
Wasserschildkröten sind aber leider immer noch im Handel. Diese Tiere werden als niedliche fünfmarkstückgroße Jungtiere oft noch in Plastikbecken mit Plastikpalme angeboten. Dabei brauchen sie erwärmtes Wasser und können in einem kleinen Plastikbecken niemals artgerecht gehalten werden. Außerdem wachsen sie nach kurzer Zeit zu tellergroßen Tieren heran. Zu groß geworden, landen sie dann im Tierheim oder einfach in Teichen und Bächen. Dort können sie aber aufgrund der für sie ungewohnten Kälte den Winter kaum überleben, abgesehen davon ist es nach dem Tier- und Artenschutzrecht verboten, Tiere, die nicht in unsere Landschaft gehören, einfach auszusetzen und sich selbst zu überlassen.
Auf exotische Tiere sollte im Privathaushalt gänzlich verzichtet werden. Sie haben hohe Ansprüche an ihre Umgebung und können fast nie artgerecht gehalten werden. Häufig werden sie in ihren natürlichen Lebensräumen gefangen und nach Europa eingeführt. Bei Fang und Transport gehen viele Tiere elendig zugrunde. Wenn trotzdem ein ausgefallenes Tier im Haushalt aufgenommen wird, dann ist es die Pflicht des Halters, sich mit den Lebens-, Haltungs- und Nahrungsbedürfnissen vertraut zu machen und einen Fachmann hinzuzuziehen.
Tiere sind kein Spielzeug
Wer nicht gewillt oder in der Lage ist, auf die Ansprüche eines Tieres einzugehen, sollte sich oder seinen Kindern keine Tiere anschaffen. Je jünger die Kinder sind, desto mehr wird die Pflege und Versorgung der Tiere auf die Eltern zurückfallen. Noch zu keiner Zeit waren aber Tiere so wichtig für die Entwicklung der Kinder wie in unserer vollautomatischen Zeit. Sie wecken Liebe und Verständnis, auf der anderen Seite verursachen sie Arbeit, machen Lärm und Schmutz und verbreiten oft einen unangenehmen Geruch. Für kleine Kinder kommen wegen ihrer Ungeschicklichkeit nur wenige Tiere in Frage, ganz geduldige Hunde oder Katzen. Eine behutsame Beobachtung, Überwachung und Führung des Kindes im Umgang mit den Tieren ist erforderlich. Ab 10 Jahren ändert sich das Verhalten der Kinder gegenüber dem Tier sehr. Sie beobachten das Tier, forschen und freuen sich am Wohlbefinden des Tieres.
Wichtig ist aber, dass das Kind im Tier einen Partner und nie ein Spielzeug sieht. Im letzteren Fall wird das Tier bald zur Last. Beim Kauf von Tierbabies ist Vorsicht am Platz. Sie sind niedlich. Doch wenn sie erst einmal ausgewachsen sind, benötigen sie oft viel mehr Platz als erwartet.
Woher soll das Tier kommen?
Egal, für welches Tier man sich entscheidet. Man sollte immer zuerst das nächste Tierheim besuchen. Dort warten herrenlose Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen und Vögel, die meist ein schweres Schicksal hinter sich haben, auf ein neues Zuhause. Hier findet man auch die Tiere, von denen wir gerade abgeraten haben. Sie sind unbedacht gekauft und abgeschoben worden oder haben, wie so mancher Papagei, ihren Besitzer überlebt. Diese Tiere haben keine Alternative mehr. Ein neues, liebevolles Zuhause, in dem man ihre Bedürfnisse genau kennt und bereit ist, viel Zeit zu investieren, ist ihre einzige Chance, noch ein lebenswerteres Leben zu verbringen. Im Tierheim erhält man Auskunft über das Verhalten und die Vorgeschichte eines Tieres und wird persönlich beraten. Schließlich zeigt die Erfahrung, dass Tierheimtiere sich sehr schnell „in die Herzen" ihrer neuen Familie einschleichen können.
Wer ein Tier aus dem Tierheim übernimmt, leistet einen aktiven Beitrag zum Tierschutz.
Wer sich nicht entschließen kann, ein Tier aus dem Tierheim aufzunehmen, sollte zumindest folgende Hinweise beachten: Am besten kauft man ein Tier immer bei einem Züchter, der aus Liebhaberei und nicht aus kommerziellen Gründen züchtet. Wer im Zoofachhandel ein Tier kaufen will, sollte darauf achten, dass die Tierhaltung einen guten Eindruck macht, dass er gut beraten wird und ob man ihm Unterstützung anbietet, falls Schwierigkeiten mit dem Tier auftreten.
Einen Hund oder eine Katze sollte man nie in einer Zoohandlung oder gar auf einem Wochenmarkt kaufen. Hier werden Tierfreunde leicht zu einem Spontankauf verleitet oder es wird an ihr Mitleid appelliert Doch man hilft mit dem unüberlegten Kauf nicht den Tieren, sondern nur denjenigen, die ein schnelles Geschäft machen wollen. Niemals sollte man einen Hund bei einem kommerziellen Hundehändler kaufen, der in der Regel mehrere Hunderassen gleichzeitig anbietet. Bei einem seriösen Züchter haben die Hündin und ihre Welpen Familienanschluss. Der neue Besitzer darf den Hund schon früh Kennenlernen, muss sich aber gedulden, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist, ihn mit nach Hause zu nehmen. Nur Welpen, die in frühester Jugend das Kennenlernen, was später zu ihrem Leben gehört, - Männer, Frauen, Kinder, Autofahren - werden sicher gute Hausgenossen.
Was für die Hundezucht gilt, gilt auch für Katzen. Bei einem seriösen Züchter haben die Kätzin und ihre Jungen ebenfalls Familienanschluss. Auch junge Kätzchen brauchen den frühen Kontakt zum Menschen. Der Ehrgeiz vieler Züchter hat bei den Heimtieren eine Vielzahl unterschiedlicher Rassen hervorgebracht. Nicht immer haben die Züchter darauf geachtet, dass die Rassenvielfalt nicht zur lebenslangen Last für die Tiere wird. So gibt es bei einigen Heimtierarten Zuchtlinien, bei denen Erbkrankheiten und Erbschäden in Kauf genommen oder gar zum Rassestandard erhoben wurden. Die kranken und mißgestalteten Tiere haben darunter zu leiden.
Derartige Auswüchse der Zucht müssen unterbunden werden. Beim Deutschen Tierschutzbund kann man sich über diese sogenannten Qualzuchten informieren. Wer beim Kauf eines Tieres diese Ratschläge beachtet, hilft mit, Geschäftemacherei und züchterische Unvernunft zu unterbinden. Er schafft eine gute Grundlage dafür, dass die Entscheidung für einen neuen Hausgenossen zu einer glücklichen gemeinsamen Zukunft führt.
Tiere als Geschenk
Alljährlich zur Oster- und Weihnachtszeit häufen sich die Mahnungen besorgter Tierschützer, von einem Tiergeschenk abzulassen. Dem muss man sich nicht vorbehaltlos anschließen. Ein Tier zu verschenken ist aber immer dann problematisch, wenn der Beschenkte mit diesem Geschenk überrascht und plötzlich mit der Tatsache konfrontiert wird, dass er für das lebende Geschenk Verantwortung übernehmen muss. Vor einem derartigen Überraschungsgeschenk ist unbedingt abzuraten. Diese Tiere landen auf dem geraden Weg oder auf Umwegen im Tierheim.
Anders ist die Sachlage aber dann, wenn das Geschenk ein Produkt sorgfältiger Planung ist und im Einverständnis mit dem Beschenkten gekauft wird. Für viele Menschen haben Tiere eine große Bedeutung. Ärzte, Wissenschaftler und Erzieher raten aus den unterschiedlichsten Erwägungen heraus zur Anschaffung eines Heimtieres. Älteren Menschen bleibt in ihrer Einsamkeit oft nur die Hinwendung zum Tier. Doch man sollte auch in diesen Fällen nicht irgend ein Tier, sondern Literatur und einen Gutschein verschenken, so dass sich der Beschenkte mit der Idee vertraut machen und bei der Auswahl des Tieres dabei sein kann.
Mitleidskauf von Tieren
Immer wieder werden von „schwarzen Schafen" im Zoohandel bedenkenlos Tiere in erbarmungswürdiger Weise in Schaufenstern oder Verkaufsvitrinen ausgestellt. Auf diese Weise sollen Tierfreunde zum Mitleidskauf angeregt werden. Doch davon sollte man unbedingt Abstand nehmen, denn man würde den unseriösen Handel unterstützen. Dem einzelnen Tier ist zwar geholfen, wenn es von warmherzigen Menschen aufgenommen wird, doch der Nachschub rollt und schon wird das nächste Tier zur Schau gestellt. Wenn Tiere nicht ordnungsgemäß gehalten und feilgeboten werden, sollte die Polizei eingeschaltet werden.
Aussetzen von Tieren
Leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen ihrer vierbeinigen oder geflügelten Hausgenossen überdrüssig werden - und zwar besonders leicht dann, wenn Tiere unüberlegt angeschafft wurden. Vielfach werden die Tiere dann einfach ausgesetzt, obwohl dies nach dem Tierschutzgesetz bei einem Bußgeld von bis zu 50000 DM verboten ist. Tiere werden auf der Fahrt in den Urlaub an Autobahnraststätten zurückgelassen, im Wald freigelassen oder am Zaun des Tierheims angebunden. Dieses unmenschliche Verhalten zeugt von absoluter Verantwortungslosigkeit - dem Tier gegenüber, das sich nicht selber helfen kann, und auch Menschen gegenüber, die durch ein frei auf der Autobahn umherirrendes Tier zum Beispiel in große Gefahr gebracht werden. Wer sich eines Tieres entledigen will - oder dieses aus gesundheitlichen oder anderen Gründen abgeben muss - sollte unbedingt so viel Verantwortungsgefühl aufbringen, seinen bisherigen Hausgenossen selber im Tierheim abzugeben. So kann er auch den Mitarbeitern des Tierheimes etwas über die Eigenheiten des Tieres erzählen und damit die Suche nach einem neuen, geeigneten Tierhalter erleichtern.
„ Nimmst Du mein Tier, nehm' ich Dein Tier"
Wo kann mein Tier bleiben, wenn ich in den Urlaub fahren will? Um diese Frage müssen sich Heimtierbesitzer immer rechtzeitig vor den Ferien kümmern. Für einen Hund ist es am schönsten, wenn er mit „seiner" Familie verreisen kann. Für Katzen, Meerschweinchen, Zwergkaninchen oder Vögel ist es besser, wenn sie zu Hause gut versorgt werden. Wer tierliebende Freunde oder Verwandte hat, die das Tier kennen und gerne versorgen, ist gut dran. Für diejenigen, die nicht wissen, wer sich während ihres Urlaubs um ihr Tier kümmern könnte, organisieren der Deutsche Tierschutzbund und seine Mitgliedsvereine die Aktion „Nimmst Du mein Tier, nehm' ich Dein Tier
Dabei tritt der Tierschutzverein kostenlos als Vermittler auf. Wer bereit ist, das Tier eines anderen während dessen Urlaubsreise zu versorgen, kann sich beim Tierschutzverein melden. Der Verein kann dann denjenigen weiterhelfen, die einen „Tiersitter" suchen. Die Aktion ist als „Nachbarschaftshilfe" gedacht - man hilft sich gegenseitig. Selbstverständlich können jedoch auch Tierfreunde daran teilnehmen, die ihr Tier selber nicht in Pflege geben müssen, aber Zeit und Lust hätten, das Tier eines anderen zu versorgen. Und auch wer selbst keine Möglichkeit hat, ein fremdes Tier aufzunehmen, erhält Hilfe. Die Einzelheiten müssen die Tierhalter rechtzeitig miteinander absprechen.
Deutsche Tierschutzbund ein spezielles Urlaubsberatungstelefon eingerichtet. Hier können Tierfreunde sich beraten lassen, wenn sie ihr Tier in den Urlaub mitnehmen möchten. Die häufigste Frage ist die nach den Einreisebestimmungen der Urlaubsländer. Wer sich an der Aktion „Nimmst Du mein Tier, nehm' ich Dein Tier" beteiligen möchte, erfährt dort auch, wo er den für ihn nächstgelegenen Tierschutzverein findet, der sich an der Aktion beteiligt. Darüber hinaus können Tierfreunde beim Urlaubsberatungstelefon des Deutschen Tierschutzbundes auch eine Broschüre mit vielfältigen Informationen zum Thema Heimtiere und Urlaub anfordern (siehe Anhang).
Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste an uns zu vergelten.
Christian Morgenstern
Das Deutsche Haustierregister®
Eine weitere Serviceleistung des Deutschen Tierschutzbundes für alle Haustierbesitzer ist das Deutsche Haustierregister. Tierbesitzer können ihre Tiere dort kostenlos registrieren lassen. Einzige Voraussetzung: Das Tier muss unverwechselbar gekennzeichnet sein - durch Tätowierung, Mikrochip oder Ringnummer (bei Vögeln). Entlaufene Tiere, die im Tierheim aufgenommen oder weit entfernt von ihrem Wohnort aufgefunden werden, können über die gespeicherten Daten schnell identifiziert und ihrem rechtmäßigen Besitzer wieder zugeführt werden.
Wer ein Tier anmelden möchte oder Fragen zur Registrierung hat, erhält rund um die Uhr Auskunft.
Service-Telefon
des Deutschen Haustierregisters®:
Tel.: 018 05/231414.
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