Riedenberg
- Details
- Veröffentlicht am Sonntag, 18. Dezember 2011 16:56

Bild:©mf
Bayerische Tierschutzjugend
Seminar in Riedenberg zum Thema „Regenwaldzerstörung“
Vom 14. bis 16. Oktober 2011
Die Bayerische Tierschutzjugend war diesmal dem wichtigen Thema „Regenwaldzerstörung““ und die Folgen für Mensch, Tier und Umwelt daraus gewidmet.
Der Freitag Abend wurde eingeleitet) mit zwei Filmvorträgen und anschließender Diskussion. Bei dem einen Film handelte es sich um die Gefahr des Aussterbens der letzten Orang Utans in Borneo und im anderen um die Abrodung des Regenwaldes für Rinderweiden und den damit verbundenen Holzhandel.
In zwei Arbeitsgruppen erstellten die Jugendlichen am nächsten Tag Texte
Bild:©mf
und Geschichten zum Thema Regenwald und kamen zu dem Fazit, dass der Regenwald ein Teil der grünen Lunge, der Wasserspeicher und Kohlenstoffspeicher unserer Erde ist.
Aber auch, dass wir uns über die Folgen der Abholzungen im Klaren sein sollten. Die globale Zerstörung tropischer Regenwälder führt dazu, dass Millionen von Tier- und Pflanzenarten aussterben und das Weltklima zu kippen droht.
Es wurde eindeutig klar, dass Resignation keine Lösung ist. Die tropischen Regenwälder sind noch zu retten. Viele Menschen denken, nichts gegen die Zerstörung der Regenwälder unternehmen zu können. Doch das ist falsch, Regenwaldschutzbeginnt im Alltag. Global denken - lokal handeln. Das heißt, wer etwas ändern möchte, sollte zuerst die Zusammenhänge verstehen und sich mit den Ursachen der Regenwaldzerstörung auseinandersetzen. Das ist globales Denken.
Und lokales Handeln bedeutet nichts anderes, als sein Verbraucherverhalten zu überdenken.
Bild:©mf
Eine Wanderung bei schönstem Herbstwetter in der Rhön rundete den Tag ab. Am Sonntag konnten die Teilnehmer ihr neu erlerntes Wissen bei einem Regenwaldquiz testen.

Rhönschafe werden wieder zur Landschaftspflege eingesetzt Bild:©mf

