"Respekt. Straßentiere gehören zum Team."
- Details
- Veröffentlicht am Mittwoch, 28. Dezember 2011 19:39
Die Regierung der Ukraine
will die Tötung von Straßenhunden hart bestrafen. Wir helfen bei der Umsetzung eines tierschutzgerechten Konzeptes - das auch weit über die Fußball-EM 2012 hunaus nachhaltig wirkt.
Die Bilder von Hundetötungen in der Ukraine in Zusammenhang mit den Vorbereitungen der Fußball-Europameisterschaft 2012 haben eine Debatte über den tierschutzgerechten Umgang mit Straßentieren ausgelöst. Die brutale Tötung der Hunde zur vermeintlichen „Verschönerung des Stadtbildes" lehnt der Deutsche Tierschutzbund vehement ab.
In einem Gespräch vor Ort nannte der stellvertretende Bürgermeister von Kiew, Oleksandr Mazurchak, die Zahl von 12.000 alleine in der Hauptstadt lebenden Straßenhunden. Um diese hohe Population mit tierschutzgerechten Maßnahmen zu verringern und einen besseren Umgang mit den Tieren zu erreichen, plant Kiew derzeit ein zentrumsnahes Tierheim, Kastrationsaktionen und eine Aufklärungskampagne für die Bevölkerung. Hierbei wird die Stadt eng mit dem Deutschen Tierschutzbund zusammenarbeiten. Der Bürgermeister hat dies mündlich versprochen, ein Vertrag ist gerade in der Ausarbeitung. Als Modell soll das Projekt des Verbandes in der Stadt Odessa dienen. In dem Tierschutzzentrum wird das Konzept „Fangen, Kastrieren und Freilassen" bereits seit Jahren erfolgreich praktiziert.

Hier finden Sie weiter Informationen des Deutschen Tierschutzbundes e.V. >>>weiterlesen
weiter Informationen auch beim Jugendtierschutz >>>weiterlesen

